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Wintertourismus im Überblick

Nachhaltigkeit, Wertschöpfung und Qualität

Der Wintertourismus in Österreich zählt zu den nachhaltigsten weltweit. Durch modernste Technologien, ressourcenschonende Maßnahmen und ein hohes Qualitätsniveau leistet die Branche einen wichtigen Beitrag zur regionalen und nationalen Wertschöpfung.

Nachhaltiger Pistenspaß
Der Energieverbrauch des Wintertourismus beträgt lediglich 0,9 % des österreichischen Gesamtenergieverbrauchs. In den letzten zehn Jahren konnte die Seilbahnbranche rund 20 % Energie einsparen. Moderne Beschneiungsanlagen nutzen ausschließlich Luft und Wasser; 90 % der Energie für die Beschneiung stammen aus erneuerbaren Quellen. Der gesamte Energieverbrauch pro Skitag liegt bei 18 kWh – im Vergleich entspricht dies einer halben Stunde Jetskifahren.

Wertschöpfung und Beschäftigung
Mit rund 50 Millionen Skier Days pro Saison generiert der Wintertourismus 12,6 Mrd. € Umsatz und 6,7 Mrd. € Wertschöpfung. Er trägt 6,2 % zum BIP bei (Stand 2023). In den Bereichen Gastronomie, Hotellerie und Seilbahnen sind im Winter rund 250.000 Personen beschäftigt, was einem Anteil von 7,6 % an der Gesamtbeschäftigung entspricht.

Hohe Qualität als Standortvorteil
Die Wintersportregionen bieten ein breites Spektrum – von familienfreundlichen Skigebieten bis hin zu großen Resorts mit mehreren hundert Pistenkilometern. 92 % der Gäste empfinden Österreich als attraktive Wintersportdestination, 90 % würden ihr Skigebiet weiterempfehlen. Entscheidende Faktoren sind die Qualität der Pisten, die Größe des Skigebiets und die Schneesicherheit. In der Wintersaison 2023/24 wurden 71,1 Mio. Nächtigungen und 19,9 Mio. Ankünfte verzeichnet.

Schneesicherheit durch Technik und Umweltbewusstsein
Über 75 % der Pistenfläche in Österreich können durch technische Beschneiung schneesicher gemacht werden. Dabei werden nur 0,07 % der jährlichen Wasserressourcen verwendet. Modernste Anlagen sorgen für Energieeffizienz und Ressourcenschonung. Die eingesetzte Energie stammt zu 90 % aus erneuerbaren Quellen.

Wichtige Rolle der Skischulen und Industrie
Die rund 707 Skischulen in Österreich betreuen jährlich etwa 2 Mio. Gäste. 50 % der Kinder im Skiurlaub nehmen an Kursen teil. Mit 18.000 Schneesportlehrer:innen tragen die Schulen wesentlich zur Qualität und Sicherheit bei. Auch die heimische Skiindustrie ist international führend: Jedes zweite weltweit verkaufte Paar Ski stammt aus österreichischer Produktion. Nachhaltige Modelle wie Skiverleih (bereits bei 50 % der Ausrüstung) und das Kreislaufprojekt Wintrust setzen wichtige Impulse in Richtung Zukunft.

Quelle: Österreich Werbung

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OEW_Winter-Factsheet_Nachhaltigkeit.pdf

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